Lorena

Lorena ist eine 2008 geborene Freiberger Stute. Sie ist, wie Harlekin, als Jährling eingezogen und somit auch von Beginn an bei ihren Besitzern. Lorena wurde eingefahren, an der Hand gearbeitet und angeritten. Beim Anreiten stellte sich heraus, dass Lorena die Bewegungen auf ihrem Rücken im Trab nicht so ganz toll findet und hat oft Angst bekommen. Das machte die weitere Ausbildung etwas schwierig. Sie ist sehr sensibel und hält sich so gut wie immer an ihren Halbbruder Harlekin. Ist ihr etwas zu komisch, macht sie am Liebsten die Biege.

Mit ihr ging es zum Kennenlernen auch mit Führtraining, Bodenarbeit, Handarbeit und Longe los. Lorena zeichnete sich von Anfang an durch eine tolle Taktsicherheit aus und trabt wie ein Uhrwerk. Während der Arbeit mit Lorena stellte sich immer mehr heraus, dass sie trotz ihrer Sensibilität ein sehr ehrgeiziges Pferd ist. Sie möchte ihre Sache immer gut machen, was ihr manchmal einen kleinen Knoten im Kopf und ihren Beine beschert. Wir verwenden bei ihr lieber mehr Zeit darauf, ihr etwas zu erklären – denn wenn sie die Idee verstanden hat, läuft es fast von alleine.

Lorena war beim Reiten selbst von Beginn an sehr sehr weich an der Hand. Zudem ist sie leicht überbaut und muss sich sehr setzen, um sich auszubalancieren und nicht zu vorhand-lastig zu laufen. Auf Grund dieser Kombination müssen wir immer sehr darauf achten, dass sie immer schön “am Gas steht”, von hinten arbeitet und wir ihr mit der gleichen Weichheit begegnen. Sie ist mittlerweile so fein und sensibel, dass man auf die eigenen Gedanken aufpassen muss und lässt sich wunderbar fein über die eigene Körperenergie reiten. Denkt man “vorwärts” und entwickelt die entsprechende Energie, folgt sie unmittelbar und setzt die Anfrage um.

Lorena im Mai 2019

Lorena macht weiterhin kleine, beständige Fortschritte und wird immer sicherer – auch unter “Fremdreitern”. Sie lässt sich kaum noch irritieren und wenn sie etwas abgelenkt ist, bekommt man sie super schnell wieder zurück und sie richtet ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Bodenpersonal oder Reiter.

Da Lolo in der Arbeit vom Boden aus zwischendurch immer wieder etwas Beinsalat hat, machen wir zur Zeit keine schwierigen Lektionen, sondern verfeinern die Seitengänge. Ziel ist, dass sie sich flüssig und flexibel in der Positionierung von Kopf/Hals bewegt – auf verschiedenen Linien. Sie wechselt mittlerweile recht gut zwischen Schulterherein und Travers und lässt sich Richtung Traversale führen – sehr lieb die Maus 🙂

Außerdem scheint die liebe Lolo ihre Leidenschaft für Freiarbeit entdeckt zu haben. Schritt, Trab, Halt, Rückwärts und Seitengänge funktionieren auch ohne alle – eine sehr schöne Sache, denn Lolo macht alles freiwillig und versteht es auch, wenn sie kein Equipment trägt. 🙂

Lorena im April 2019

Lorena zeigt sich im Moment sehr konstant und beständig. Sie nimmt die Energie, die man ihr gibt ganz wunderbar auf und setzt sie um, keine Unsicherheiten oder Irritationen mehr.

Da wir in der Winterzeit recht viel Gymnastik gemacht haben und im Februar und März nicht immer das schönste Wetter war, stand bei wunderschönem Sonnenschein unser erster Ausritt im Jahr an. Lorena marschierte sofort und als erste vom Hof und war ganz mutig. Obwohl sie an der ein oder anderen Stelle etwas aufgeregt war und nicht sicher, ob sie etwas fressen will blieb sie trotzdem ruhig und kontrollierbar. Sie blieb stehen, ging jedoch sofort weiter, wenn unsere Ausreitpartner uns überholten und sie machte sich keine Gedanken mehr. So klasse 🙂

Außerdem haben wir etwas mit den Geitnergassen gearbeitet, um Lorena Galopp zu verbessern. Lorena ist im Schritt und Trab recht routiniert, der Galopp ist jedoch nur auf gerader Strecke mit etwas Speed ihr Ding. Wir hatten über den Winter versucht das Angaloppieren auf Kommando geübt. Der Beinsalat hat sich durch die Gymnastik schon verbessert und sie kann das Kommando nahezu punktgenau umsetzen. Die Gassen helfen Lorena gefühlt beim Angaloppieren etwas gerader zu bleiben. Wir lassen sie absichtlich nicht lange galoppieren und Meter machen, sondern setzen den Schwerpunkt auf den Angalopp am Punkt. Sie springt mittlerweile und im Verhältnis sehr gesetzt an, ohne Instabilität und Aufregung oder Hektik kurz vor dem Kommando.

Das Schulterherein und Kontraschulterherein klappen beim Reiten mittlerweile auf ganz wenig Hilfe und sie reagiert sehr schön auf den Sitz und hört zu. An der Hand kann sie den Schulschritt und die Ansätze zur Piaffe mittlerweile super trennen und hat auch hier kein Beinsalat mehr. Manchmal lohnt es sich einfach einen Schritt zurück zu gehen 🙂 Etwas sehr beeindruckt waren wir über eine spontan entstandene Situation: Lorena war nach einer Einheit eigentlich schon fertig, aber dackelte ganz lieb frei mit – war aber scheinbar aus ihrer Sicht noch nicht fertig. Also versuchten wir – ganz waagemutig – halbe Tritte/Anpiaffieren ohne alles. Was sollen wir sagen…Sie machte sich kürzer und kürzer, balancierte sich aus und legte los. Der Wahnsinn! 🙂

Lorena im Februar und März 2019

Da das Wetter in den letzten beiden Monaten nicht so toll war und Lorena ständig verschneit oder nass, haben wir das Reiten etwas zurückgestellt und sind nochmal in die Basisarbeit und Gymnastizierung gegangen und haben diese komplett in den Fokus gestellt. Für sie schwierigere Übungen haben wir immer wieder spielerisch eingestreut, damit sie noch besser lernt mit der Energie, die wir ihr (nicht) geben umzugehen, diese positiv aufzunehmen und auch umzusetzen. Sie kann sich mittlerweile viel besser kontrollieren, hat gelernt mitzuarbeiten und sich auch mal selbstverantwortlich einzubringen. Das heißt zwar für uns, dass sie manchmal andere Ideen im Kopf hat als wir, aber diese sind immer von Motivation und Ehrgeiz geprägt. Obwohl wir manchmal “piano” machen wollen, fängt sie an sich zusammen zu schieben und hat unglaublich viel Spaß am Schulschritt, den wir ein bisschen geübt haben. So wird einem vorwärts-abwärts-Schultervor dann doch manchmal eben ein Schulschritt vorgeschoben. Sogar mit brummeln und ganz keckem Blick. Ihr Selbstbewusstsein steht der lieben Lolo ganz toll und sie bekommt eine immer schönere Form. Gerade, wenn sie solche Übungen “aus sich selbst heraus” anbietet. Zuletzt war sie nach zwei Tagen Pause so ungeduldig, dass sie – obwohl sie immer sehr brav wartet, bis es los geht – beim überstreifen des Kappzaumes schonmal im Schulterherein losging und zeigte, dass sie garnichts vergessen hatte. Wenn man sich ein mitdenkendes Pferd wünscht, muss man manchmal eben akzeptieren, dass auch von alleine Ideen in den Kopf kommen und ihren Weg hinaus finden 🙂

Auf jeden Fall lässt Lolo sich nun von unten nochmal besser Stellen und Biegen und versucht ihre Aufgaben noch geschmeidiger umzusetzen. Generell holt sie sich ihre Übungen ab scheint trotzdem sehr motiviert. Zudem haben wir versucht den Galopp zu etablieren und Lorena ihre Aufregung zu nehmen. Manchmal sieht man ihr an, dass sie den Galopp versuchen möchte, sie aber noch nicht genau weis, wie sie es machen soll und ihre Füße setzen soll. Was auf gerader Linie draußen funktioniert, ist für sie (da sie einfach etwas überbaut ist) auf gebogener Linie und kontrolliert eine schwierige Übung. Abwarten, bis sie sich selbst sortiert hat, sie machen lassen und punktgenau die Hilfe geben hilft schon häufig sehr gut. Im Moment müssen wir noch das Kommando mehrfach wiederholen – sie weis ganz genau was sie soll, regt sich dann aber etwas auf, dass sie es nicht direkt hinbekommt und wird zu schnell oder flach, um “einfach” anzuspringen. Daher bestehen wir nicht  auf das “jetzt”, sondern wiederholen das Kommando ein paar mal, solange man weiter sieht, dass sie es versucht, bis sie es hinbekommt. Manchmal helfen ihr Handwechsel oder ein etwas versammelter Trab, manchmal eine größere Linie. Wir versuchen eine Routine zu finden, die ihr mehr Sicherheit gibt und sie die Übung einfacher ausführen lässt. Üben, üben, üben. 🙂

Lorena ist mittlerweile so fein am Kappzaum, dass wir an sensiblen Tagen an einem einfachen Stallhalfter arbeiten können, alternativ am Sidepull. Das ist so klasse. Sie reagiert sehr schön auf die Körpersprache und passt sich an, jenachdem, was gerade geübt wird.

Lorena im Januar 2019

Nach dem wir zu Beginn im Travers (in der Handarbeit) schon den ersten Schritt gelobt haben und es dann haben gut sein lassen, zahlt sich diese Geduld – wieder mal – voll und ganz aus! Lorena hat verstanden, was gemeint ist und aus einem Schritt wurden ganz schnell zwei oder drei, mittlerweile können wir Schulterherein und Travers flüssig wechseln. Sogar die erste Mini-Traversale klappt! Vor lauter Fußsalat (wir hatten Travers beendet und wollten Richtung Schulschritt üben) haben sich sogar durch Zufall zwei Galloppsprünge entwickelt! Die schwierigste Übung überhaupt für Lolo! Sah ganz schön schick aus

Lorena im Dezember 2018

Die kleine Lotti hat im Moment ganz klare Vorstellung von ihrem Trainingsprogramm. Manchmal müssen wir lachend abbrechen, weil sie einfach ihr Ding macht – selbstverständlich mit ganz viel Charme. Wir sind nochmal zwei/drei Schritte zurück gegangen, um wieder etwas Ruhe reinzubekommen. Das Reiten klappt sehr schön, wir können mittlerweile das Tempo super halten und auch leicht verstärken und zurücknehmen. Da Lolo etwas überbaut ist, wurde ihr das von Natur aus nicht als einfachste Aufgabe mitgegeben. Sie gibt sich so viel Mühe und hält knallermäßigt den Takt. Das Sitzgefühl ist einfach super! Und das alles über Gedanken und (Bewegungs)energie. An den Seitengängen sind wir mittlerweile (vom Boden aus) auch recht intensiv dabei. Travers klappt mittlerweile auch in Ansätzen, das Kontaschulterherein unter dem Sattel auch schon ganz gut. Und auch die kleine Zaubermaus lässt ab und zu in der Handarbeit den ein oder anderen Brummler los – ganz schön goldig!

Lorena im November 2018

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Lorena tat sich im Galopp bisher recht schwer. Über die letzten beiden Monate haben wir immer wieder den Galopp an der Longe mit hinzu zu nehmen und zu etablieren. Diesen Monat war das erste Mal, dass sie diesen ganz in Ruhe und freiwillig bei korrektem Angaloppieren machen wollte. Das Reiten selbst gestaltet sich als große Freude – die Maus macht sich so toll! Das hoch und runter schalten funktioniert fast nur auf Atmung und ein wenig Gewichtshilfe. Sie macht einfach ganz viel Spaß!
Außerdem hat Lolo ebenfalls den ersten “Fremdreitertest” ganz artig mitgemacht. Eine unserer Reitschülerinnen hat mit Lolo eine Hilfengebungsschulung gemacht, um zu fühlen, wie welche Energie und Ansprache sich auf das Pferd auswirken. Lorena war zuerst etwas irritiert und unsicher und fand es sehr komisch, dass da auf einmal jemand Fremdes auf sie klettert und auch noch etwas von ihr will, obwohl die in der Mitte da doch irgendwie bekannter ist und Sicherheit gibt. Da die beiden sich überhaupt nicht kannten, war es um so beachtlicher, wie toll die Fuchsige auf die innere Ruhe der noch sehr jungen Reiterin ansprach und wie deutlich sie sich traute anzuzeigen, wenn eine Hilfe schon “zu laut” war, quasi in Lolo´s Welt “mehr als gedacht ist nicht mein Ding”. 😀 Zum Schluss juckte es dann doch etwas in den Fingern und wir haben versucht unserer Schülerin ein Gefühl für die Energie in der Versammlung zu geben. Lolli wusste auch schon direkt, wo es hingehen soll und hat sich sehr viel Mühe gegeben, ein paar halbe Tritte Richtung Piaffe mit Reiter zu schaffen – super klasse!

Lorena im Oktober 2018

Lorena_Oktober

Lorena_Oktober

Lorena macht sich so toll! Sie bietet immer mehr an auch flotter zu traben und scheint ihre Balance noch besser gefunden zu haben. Besonders freut uns, dass sie in der Handarbeit so viel weicher geworden ist und leichte Stellung und Biegung erlaubt. wechselt man von der linken auf die rechte Hand und richtet sich selbst etwas auf bietet sie sogar von alleine halbe Tritte
an – obwohl man nur ein Schulterherein wollte. Das hat sie sogar mit Reiter angeboten, obwohl antraben der Plan war – ein tolles Gefühl!
Edit: Die ehrgeizige Motte hat uns zu Halloween volle Kanone aus den Socken gehauen! Lolli war fast schon etwas hibbelig in den Biegeübungen und viel schneller als das Personal. Schon ihren eigenen Plan im Kopf haben wir während des Aufwärmens das Seitwärts nicht so ganz entspannt wie sonst hinbekommen. Auf antippen schob sie sich zusammen wie eine Ziehharmonika. Nach kurzem Lacher haben wir uns dann wieder dran gegeben. Lolli, voll im Ehrgeizwahn, war von den verkürzten Tritten aber nur bedingt abzubringen – weiteres Aufwärmen oder Traben – unnötig! Eigentlich war ja longieren angedacht…Aber gut, nochmal kurz über das Pferd gelacht und gedacht, was soll´s – wer das Pferd zum Mitdenken motiviert und ein Mitbestimmungsrecht gibt, der muss auch mal mit dem Pferd mitmachen und sich etwas zeigen lassen! Die Freibergerin wurde kürzer und kürzer und sortierte ihre Füße und sortierte und sortierte immer weiter. Begleitendes Schnalzen und ein paar “Touchierer” später senkte sie die Hinterhand noch ein ganzes Stück, richtete sich auf und haute doch tatsächlich ihre ersten Piafftritte raus! Der Brummler, auf die Freude vom Leinenträger hin kam schneller, als dieser überhaupt loben oder sonst was machen konnte – da soll nochmal einer sagen die Damen und Herren Vierbeiner können keine Gedanken lesen! Dieser Moment und zu sehen, wie stolz sie auf sich war, war wirklich was ganz Besonderes!

Lorena im September 2018

Lorena_Juli

 

 

Lorena hat im September an einem Gelassenheits- und Geschicklichkeitstrail teilgenommen. Sie war in Begleitung mehrerer Menschen unterwegs und hat im Wald sowie in der Halle Hindernisse bewältigt. Besonders begeistert waren wir darüber, dass sie durch den Plastikvorhang und durch das Plastikplanenbad (Plastikplane in Geitnergassen und mit Schaumstoff-Füllmaterial aufgefüllt) gegangen ist – obwohl sie Wasser überhaupt nicht mag! Sie konnte mit dieser mutigen Leistung den 6. Platz belegen! Wir sind super stolz!

Lorena im August 2018

     

Lorena ist super sicher im Schritt und im Trab geworden. Die Übergänge werden immer sicherer und schöner und sie lässt sich komplett über Atmung, Gewicht und Gedanken steuern. In der Handarbeit ist ihr sogar schon das ein oder andere Mal ein kleines Brummeln raus gerutscht – der Gesichtsausdruck dabei war besonders süß! Wenn wir sie  einsammeln, kommt sie einem oft schon auf Ruf ein Stückchen entgegen. Nach mehreren Ausritten in Begleitung (von anderen Pferden) waren wir nun das erste Mal alleine unterwegs. Lorena weigerte sich eigentlich immer alleine vom Hof geritten zu werden, geführt werden und im Wald aufsteigen hingegen waren kein Problem. Nach einer etwas längeren Ausreitpause war es dann nun wieder soweit und sie überraschte uns damit freiwillig, ohne Aufforderung und alleine vom Hof zu gehen – vorbei an grusligen Tonnen, Bauarbeitern und anderen Menschen und Hunden! Ganz alleine! Wir waren ganz schön baff und erkannten, wie viel Mut und Selbstbewusstsein sie entwickelt hat! Während wir unterwegs waren war sie schon etwas aufgeregt, lies sich jedoch immer wieder überzeugen, dass alles gut ist und ging mutig voran und auf Dinge zu.

Lorena im Juli 2018

Lorena_Juli

Da Lorena im Schritt wohl immer schon artig war und eher der Trab ein Problemchen darstellte, haben wir bisher nur im Schritt sowie am Anhalten und Anreiten gearbeitet. Der Trab (mit Reiter) hatte sie wohl bisher sehr verunsichert und sie war das ein oder andermal etwas ängstlich geworden und war etwas losgeschossen. Um so mehr wunderten wir uns, als sie ganz von alleine antrabte! Als sie los trabte merkte man, wie komisch sie es dann doch fand. Ganz weiches Mitgehen und Begleiten ihrer Bewegung sowie eher untertouriges Tempo machten ihr die Sache deutlich angenehmer. Ihren Mut haben wir mit sehr viel Freude und Beenden der Einheit gelobt. Besonders schön zu sehen ist, wie Lolli 20cm wächst, wenn sie etwas gut gemacht hat und dafür entsprechend großes Lob (und auch mal ein Leckerli) bekommt.

Lorena im Juni 2018

Lorena_Juni

Nach unserer Zeit mit Führübungen hat sich Lorena gut an den Reiter gewöhnt. Wir haben nun die ersten Einheiten “alleine” geschafft. Die ersten beiden Male wollte sie öfters zur Sicherheit stehen bleiben. Dabei stellte sich heraus, dass sie eine klare Entscheidung und Anweisung in diesen Situationen mehr wertschätzt, als nur gestreichelt und ermuntert zu werden. Beim dritten Mal Aufsitzen mit Schritt- und Lenkübungen ging sie ganz von alleine in einem tollen, fleißigen Schritt los. Ganz von alleine zog sie am hingegebenen Zügel ihre Runden und schnaubte sogar ab! Wir waren ganz begeistert, wie schnell sie Verstanden und Freude daran gefunden hat!

Lorena im Mai 2018

Lorena_Mai

Auch mit Lorena haben wir nochmal komplett von vorne angefangen. Durch ihre Sensibilität braucht Lolli etwas länger, bis wir das erste Mal entschlossen haben und wirklich draufzulegen. Für uns war es sehr wichtig, dass Lorena vollstes Vertrauen in die Sache entwickelt, jemanden auf sich zu dulden und sich wohl damit fühlt. Beidseitiges drüber legen, nur drauf sitzen und ganz viel herzen und lieb haben standen also erstmal auf dem Programm. Die ersten Reitübungen waren bei ihr geführt, da sie sich kaum traute los zu gehen und wenn die Führperson ihr etwas zu weit weg war, schwankte sie sehr im Gang und war sich recht unsicher, aber sehr brav.

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